11. Dezember 2013
Während die einen immer reicher werden, werden die anderen immer ärmer.
Das ist das Ergebnis einer Studie einer Unternehmensberatung, die sich mit den Finanzen deutscher Großstädte beschäftigt hat. Von mehr Einnahmen durch steigende Steuern hätten vor allem die Städte profitiert, denen es sowieso schon gut ginge.
Die Studienautoren schreiben, dass es insgesamt mehr Großstädte mit einer sehr hohen Pro-Kopf-Verschuldung gibt und gleichzeitig mehr Städte, die kaum oder gar nicht verschuldet sind. Prozentual hat Stuttgart seinen Schuldenstand zwischen 2010 und 2012 am stärksten gesenkt - um 43 Prozent. Ebenfalls verbessert hat sich die Situation in Dresden und Wolfsburg - sie waren Ende 2012 schuldenfrei.
Oberhausen hatte Ende des vergangenen Jahres die höchste Pro-Kopf-Verschuldung mit mehr als 8.000 Euro pro Einwohner. Laut der Studie ist die Entwicklung in ostdeutschen Großstädten im Schnitt besser als in westdeutschen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)