11. Dezember 2013

Bei Zweikämpfen von Chamäleons scheint die Kopffarbe ausschlaggebend zu sein

Ein helles Köpfchen ist nie verkehrt.

Bei Chamäleon-Männchen gilt das offenbar im doppelten Sinne: Bei Kämpfen zwischen zwei Chamäleon-Männchen gewinnt meistens dasjenige mit einem helleren Kopf. Das haben Wissenschaftler der Arizona State University in Tempe herausgefunden. Wichtig sei auch, wie schnell die Tiere ihre Farbe wechseln, schreiben sie in den "Biology Letters" der britischen Royal Society.

Für die Studie werteten die Forscher die Zweikämpfe von zehn Jemen-Chamäleons aus. Dabei siegte zu 83 Prozent das Tier, dessen Kopf beim direkten Aufeinandertreffen heller leuchtete. Mit der Kampfkraft scheint auch verbunden zu sein, wie schnell die Farben am Körper wechseln, allerdings nicht so deutlich wie die Kopffarbe. Über die Ursachen gibt es bislang nur Vermutungen. So könnte es sein, dass der Hormonhaushalt oder die Energiereserven der Männchen damit zu tun haben, wie hell die Farben sind und wie schnell sie wechseln.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)