11. Dezember 2013
Wenn es um die Privatsphäre im Netz geht, sind junge Leute weniger besorgt als Ältere.
Das ist das Ergebnis einer Studie der Uni Zürich. 45- bis 59-jährige Schweizer sind demnach häufiger für Regeln und Beschränkungen was das Datensammeln angeht als jüngere. Frauen machen sich im Schnitt ebenfalls häufiger darüber Gedanken als Männer. Jeder zweite Internetnutzer gab in der Studie an, dass man sich damit abfinden müsse, dass es keine Privatsphäre im Internet gebe.
Ein weiteres Ergebnis der Kommunikationswissenschaftler: Obwohl die Schweiz für ihre direkte Demokratie mit häufigen Referenden bekannt ist, sind die Befragten sehr skeptisch, was die Möglichkeiten einer "digitalen Demokratisierung angeht. Nur ungefähr jeder Zwanzigste gab an, dass er an positive Effekte des Internets auf die demokratische Qualität glaubt. Nur die Hälfte der Befragten findet es zum Beispiel richtig, die Regierung im Internet frei zu kritisieren, ein Drittel lehnt dies klar ab.
Die ganze Studie kann man hier herunterladen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)