11. Dezember 2013
Einmal Nelson Mandela nahe sein - das wollte offenbar ein Mann bei der Trauerfeier für den südafrikanischen Friedensnobelpreisträger.
Und er hat es geschafft - sogar bis auf die Bühne. Dafür hatte er sich als Gebärdendolmetscher anheuern lassen. Später kam heraus: Seine Hände haben sich zwar bewegt, übersetzt hat er aber nicht. Gebärdensprachexperten sagten, seine Gestik habe keinerlei Sinn ergeben. Verbände sprechen sogar von einer "Verhöhnung der Sprache". Gehörlose hätten daher an der Trauerfeier nicht teilhaben können.
Die südafrikanische Regierung hat angekündigt, die Berichte zu prüfen, um herauszufinden, wer der unbekannte Hochstapler war.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)