12. Dezember 2013
Sind es nur die neuen Messmethoden oder schmilzt das Eis in der Antarktis wirklich so schnell?
Der britische Forscher Andrew Shepherd weiß es noch nicht. Aber die Zahlen, die die Europäische Weltraumagentur ESA jetzt veröffentlichte, sind so oder so beunruhigend: 150 Kubik-Kilometer Eis verliert die westliche Antarktis jedes Jahr - mehr als bisher gedacht. Das ist schlecht für's Klima und für den Meeresspiegel, der durch das Schmelzwasser immer weiter steigt. Die Forscher errechneten, dass der Meeresspiegel von 1901 bis 2010 um insgesamt 19 Zentimeter angestiegen ist.
Die ESA stützt sich bei ihren Berechnungen auf Beobachtungen des Satelliten CryoSat. Verbesserte Messmethoden lassen noch genauere Analysen zu als noch vor wenigen Jahren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)