12. Dezember 2013
Gestorben wird immer.
Diesen Satz hört man gern von Bestattungsunternehmern, wenn es um die Krisenfestigkeit ihres Berufs geht. Aus dieser morbiden Perspektive heraus war 2012 sicherlich ein gutes Jahr. Denn: Die Zahl der Verstorbenen in Deutschland stieg im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent auf insgesamt knapp 870.000 Menschen.
Dem stand eine Zahl von knapp 674.000 Neugeborenen gegenüber. Es sind also fast 200.000 Menschen in Deutschland mehr gestorben, als neu geboren wurden. Häufigste Todesursache waren Herz-/Kreislauferkrankungen - immerhin gut 40 Prozent aller Sterbefälle waren darauf zurückzuführen. An zweiter Stelle folgt der Krebs: Er war für mehr als jeden vierten Toten im vergangenen Jahr verantwortlich.
Übrigens: 3,8 Prozent aller Todesfälle hatten eine nichtnatürliche Todesursache - geschahen also durch eine Verletzung, eine Vergiftung aber auch durch Suizid oder Mord.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)