13. Dezember 2013
James Bond wäre im wahren Leben weder ein erfolgreicher Geheimagent noch ein Frauen-Held - denn dafür trinkt er einfach zu viele Martinis.
Das haben Forscher festgestellt,| als sie für das "British Medical Journal" (nicht ganz ernst gemeint) James Bonds Trinkverhalten in den Romanen von Ian Fleming untersucht haben. In der Handlung werden insgesamt 123einhalb Tage geschildert. An 36 davon muss der Geheimagent abstinent bleiben, weil er eingesperrt ist oder im Krankenhaus liegt. Aber an den restlichen 87einhalb Tagen trinkt er durchschnittlich 13 Alkohol-Einheiten - also vier Mal so viel wie die empfohlene Höchstdosis.
Die Forscher schreiben, bei diesem Konsum wäre James Bond eigentlich ein schwerer Alkoholiker - und an große Taten als Agent oder im Bett wäre dabei kaum zu denken. Wahrscheinlich hätte er nicht einmal seine Drinks selbst mixen können, weil er einen schweren Tremor - also ein Muskelzucken - entwickelt hätte. Da bekommt Bonds klassischer Ausspruch "Geschüttelt, nicht gerührt" eine ganze eigene Bedeutung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)