13. Dezember 2013
Das Raumfahrtprogramm der Chinesen gilt als ehrgeizig - und morgen wird sich zeigen, ob das schwierigste Vorhaben davon erfolgreich ist: die Landung auf dem Mond.
Offiziell wird der Zeitpunkt zwar noch geheim gehalten, aber am frühen Nachmittag soll es so weit sein. Das unbemannte Raumschiff kann anders als frühere Mondfähren der USA oder der Sowjetunion etwa 100 Meter über der Oberfläche schweben. So soll es mithilfe von Sensoren dann Hindernissen ausweichen und den am besten geeigneten Landeplatz auswählen.
An Bord des Raumschiffs ist ein 140 Kilo schwerer Rover, der drei Monate lang die Oberfläche des Mondes erkunden soll. - Unterstützt wird die chinesische Mission auch von der europäischen Raumfahrtagentur ESA. Deren Raumflugdirektor, der Deutsche Thomas Reiter, sagte, solche internationalen Kooperationen seien für die zukünftige Erforschung von Planeten, Monden und Asteroiden notwendig und nutzten auch der Allgemeinheit.
Hier erfahrt Ihr mehr über die chinesische Mission und das Mondfahrzeug sowie über die Unterstützung der ESA.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)