13. Dezember 2013
Seit Tagen wird über die Abmahn-Welle gegen Internetnutzer berichtet, die angeblich Pornos gestreamt haben sollen.
Mehr als 10.000 Menschen sollen 250 Euro zahlen. Das Weblog "Nerdcore" berichtet über Hinweise, nach dem das Ganze ein lang geplanter "Raubzug" ist. Nerdcore-Schreiber René Walter hat nach eigener Aussage herausgefunden, dass die Firma, die die Abmahnungen in Auftrag gegeben hat, ihre Webseite auf dem selben Server abgelegt hat, auf dem auch die Software liegt, die die IP-Adressen der Porno-Gucker gesammelt hat. Und beides sei etwa zur gleichen Zeit auf dem Server abgelegt worden.
Walter meint, das beweise, dass die Abnahmwelle ein abgekartetes Spiel sei. Die zuständige Kanzlei hat angekündigt, bald noch viel mehr Abmahungen rauszuschicken. Kritiker sehen wegen des IP-Adressen-Sammelns den Datenschutz verletzt. Außerdem sei Streaming kein Download und damit nicht illegal.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)