13. Dezember 2013
Puerto Rico könnte bald eines seiner Nationalsymbole los sein.
Davor warnen Zoologen der Universität des Landes. Es geht um die Coquí-Frösche, die in dem Inselstaat heimisch sind. Sie sind nach Angaben der Forscher stark gefährdet, drei der 17 Arten sind nahezu verschwunden. Schuld seien der für Amphibien gefährliche Chytridpilz, die Zerstörung ihrer Lebensräume und der Klimawandel. Eine in den Bergen lebende Coquí-Art brauche zum Beispiel kühle Temperaturen und sei in den letzten Jahren schon in höhergelegene Gebiete ausgewichen. Mittlerweile könne sie aber nirgendwo anders mehr hin.
Auch in den Anden geht die Frosch-Population stark zurück. Hier ist aber nach neuesten Erkenntnissen von Wissenschaftlern aus San Francisco nicht der Klimawandel verantwortlich, sondern der Pilz. In Experimenten der Forscher kamen die in Hochlagen lebenden Frösche nämlich ganz gut mit wärmeren Temperaturen klar.
Der Chytridpilz soll daran schuld sein, dass weltweit 200 Froscharten zurückgehen oder sogar ausgestorben sind.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)