16. Dezember 2013
Proteinverklumpungen, die typisch für das Gehirn von Alzheimerpatienten sind, könnten auch für etwas gut sein.
Wissenschafter einer Technischen Hochschule aus Göteborg glauben nämlich, dass sie in den Klumpen das perfekte Material für Nanoprozessoren und Datenspeicher gefunden haben. Sie haben festgestellt, dass sich die Plaques verändern lassen, wenn sie mit Lichtteilchen bestrahlt werden. Im Labor könnten sie künstlich hergestellt und mit anderen Materialen vermischt werden. Dabei würden die beiden Stoffe dann so eng miteinander verbunden, dass ein Datenaustausch zwischen den Schichten möglich sei.
Die Verklumpungen aus dem Körper haben die Form von Scheiben, die dicht aufeinander liegen. Sie sind laut den Forschern so fest und unnachgiebig wie Stahl, aber leichter - und damit ein sehr interessantes Material.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)