16. Dezember 2013

Logopäden fordern gezielte Sprachförderung für mehrsprachige Kinder

Mehrsprachigkeit ist für Kinder eigentlich kein Problem.

Kompliziert wird es erst, wenn es Schwierigkeiten in der Familie oder im sozialen Umfeld gibt. Das sagt die Präsidentin des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie, Christiane Hoffschildt. Die Politik müsse in Kindergärten dafür sorgen, dass mehrsprachige Kinder gezielt gefördert werden, wenn sie Schwierigkeiten haben. Dafür brauche es besonders qualifiziertes Personal.

In Deutschland hat fast jedes dritte Kind bis zu zehn Jahren eine Zuwanderungsgeschichte. Erwachsenen empfielt Hoffschildt, mit Kindern in der eigenen Muttersprache zu sprechen oder in einer Fremdsprache, die sie sehr gut beherrschen. Machen Erwachsene viele Fehler, würde das die Kinder eher behindern, die Sprache zu lernen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)