16. Dezember 2013
Der argentinische Tango und die chinesische Akupunktur sind schon immaterielle Kulturerbe der UNESCO. Die Deutschen haben viele Vorschläge gesammelt, welche heimischen Bräuche auch auf die Liste sollen.
Bis Ende November konnten Vorschläge gemacht werden, jetzt steht fest: Insgesamt 128 Ideen gibt es. Mit dabei sind der Kölner Karneval, das Reiheitsgebot fürs Bier brauen, deutsches Brot, der Chorgesang und der Kratzputz von Fachwerkhäusern. Jetzt wählen die Bundesländer die besten Vorschläge aus und voraussichtlich 2015 leitet dann die Bundesregierung die Gewinner an die UNESCO weiter.
Es ist das erste Mal, dass deutsche Bräuche als immaterielles Kulturgut anerkannt werden können. Deutschland ist dem UNESCO-Übereinkommen nämlich erst diesen Sommer beigetreten.
Die Auszeichnung zum Kulturgut soll helfen, Bräuche zu erhalten und weiterzugeben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)