17. Dezember 2013

Sauerstoff-Transporter machen manche Tiere zu Überlebenskünstlern

Was haben Pottwal, Forelle und Hirschmaus gemeinsam?

Auf den ersten Blick nicht viel - auf den zweiten eine ganze Menge. Alle drei können Sauerstoff besonders gut zu den Muskeln transportieren und haben deshalb Überlebensvorteile. Die Zeitschrift "Spektrum der Wissenschaft" fasst in ihrer neuen Ausgabe die Ergebnisse von drei Studien zu dem Thema zusammen.

In allen dreien wurde nachgewiesen, dass die Transportmoleküle Hämoglobin und Myoglobin für die gute Sauerstoff-Versorgung der Muskeln verantwortlich sind. Die Vorfahren von Pottwal, Forelle und Hirschmaus optimierten die Moleküle im Laufe der Zeit so, dass sie Sauerstoff besonders gut binden und transportieren können. Beim Pottwal führte das dazu, dass er länger als jeder andere Wal tauchen kann - bis zu 90 Minuten. Hirschmäuse halten es in besonderen Höhen aus, und Forellen können bei Gefahr schneller fliehen als andere Fische.

Details zu den Forschungsergebnissengibt es in der Januarausgabe von "Spektrum der Wissenschaft".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)