17. Dezember 2013
Der Streit zwischen der Gema und YouTube ist immer noch nicht vom Tisch.
Mit den Konkurrenten von YouTube hat sich die Rechteverwertungsgesellschaft jetzt aber geeinigt. Es geht um eine Abgabe auf urheberrechtlich geschützte Musikstücke. Die Gema will knapp 0,4 Cent pro abgespieltem Titel haben.
Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien hat sich jetzt darauf eingelassen, die Abgabe zu zahlen. Dafür bekommen Betreiber der Video-Plattformen grundsätzlich 20 Prozent Rabatt auf die Gema-Gebühren. Zu dem Verband gehörden unter anderem die Plattformen MyVideo, Clipfish und tape.tv.
In den Streit der Gema mit YouTube wurde Anfang des Jahres die Schiedsstelle des Patentamtes eingeschaltet. Eine Lösung gibt es aber noch nicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)