17. Dezember 2013
Facebook interessiert sich nicht nur dafür, was die Nutzer posten, sondern auch, was sie nicht posten.
Das Unternehmen hat Daten von fast vier Millionen Usern über gut zwei Wochen hinweg ausgewertet. Dabei interessierte die Forscher vor allem, wann und wie oft Posts verfasst, aber doch nicht veröffentlicht wurden.
Mehr als zwei Drittel der Nutzer formulierten Kommentare oder Status-Updates und schickten sie doch nicht ab - im Schnitt acht Mal im Laufe der zwei Wochen. Facebook nennt das "Selbstzensur in letzter Minute". Männer zensierten sich öfter als Frauen. Und je gemischter die Palette an Freunden war - zum Beispiel aufs Alter bezogen, desto weniger wurde zensiert.
Als nächstes möchten die Forscher wissen, was warum zurückgehalten wird. Dafür wäre allerdings eine inhaltliche Auswertung nötig - und die widerspricht den Datenschutz-Richtlinien von Facebook.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)