17. Dezember 2013

Spielergewerkschaft will mehr Rechte für Profi-Fußballer

Auch Fußballspielen ist ein Job.

Für die Profis jedenfalls. Deshalb müssen Fußballspieler auch die gleichen Rechte haben wie andere Arbeitnehmer - findet die Spielergewerkschaft FIFPro. Sie hat angekündigt, juristisch gegen das Transfersystem der FIFA vorzugehen. Sowohl beim Europäischen Gerichtshof als auch bei der Kommission für Menschenrechte will sich die Gewerkschaft beschweren.

Sie kritisiert unter anderem, dass Spieler oft unpünktlich bezahlt würden. Und dass bei Vertragsbrüchen Millionen-Summen verlangt würden. Das sei in keiner anderen Industrie so.

Oft sind die Spieler nach einem Vertragsbruch auch eine Zeit lang gesperrt und dürfen nicht den Verein wechseln. Die Spielergewerkschaft sieht darin die Freiheit verletzt, umzuziehen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)