18. Dezember 2013

Amnesty International erhebt neue Vorwürfe gegen Katar

Vor einem Monat hat ein Bericht von Amnesty International für viele Schlagzeilen gesorgt.

Darin wurden die Arbeitsbedingungen im Emirat Katar kritisiert, wo im Moment für die Fußball-WM 2022 gebaut wird. Die Organisatoren der Fußball-WM 2022 versprachen daraufhin, die Bedingungen auf den Baustellen zu verbessern. Sie seien schon dabei, Standards für Bauunternehmen festzuschreiben, hatten sie damals mitgeteilt. Jetzt hat Amnesty die Bedingungen, unter denen hauptsächlich Gastarbeiter leiden, noch einmal kritisiert.

In der Erklärung geht es um den Fall von 80 Beschäftigten der Firma "Lee Trading and Contracting", von denen die meisten aus Nepal stammen. Sie hätten fast ein Jahr ohne Lohn gearbeitet, könnten sich kaum noch ernähren, geschweige denn Geld an ihre Verwandten in der Heimat schicken. Amnesty appelliert an die Regierung in Doha, sofort tätig zu werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)