18. Dezember 2013

Zahl der entführten Journalisten weltweit hat sich verdoppelt

Das gefährlichste Land für Reporter war in diesem Jahr Syrien.

Dort sind zehn professionelle Journalisten und 35 Bürgerjournalisten gestorben. Über diesen traurigen Rekord berichtet die Organisation "Reporter ohne Grenzen".

Sie hat nicht nur für Syrien, sondern für die ganze Welt ausgewertet, wie gefährdet Journalisten in diesem Jahr waren. Ihre Bilanz: Die Zahl der weltweit entführten Journalisten hat sich dieses Jahr verdoppelt.

Laut der NGO wurden 87 Journalisten verschleppt, das sind fast 50 mehr als im Jahr zuvor. Leicht gesunken ist dagegen die Zahl der getöteten Reporter. Dieses Jahr waren es 71 Journalisten sowie 39 Blogger und Bürgerjournalisten, das sind in beiden Fällen weniger als 2012.

Syrien als gefährlichstes Land für Journalisten wird übrigens gefolgt von Indien, den Philippinen, Somalia und Pakistan.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)