18. Dezember 2013
Ein Virus aus Afrika hat offenbar den Sprung über den Atlantik geschafft.
Auf der karibischen Insel St. Martin sind nach offiziellen Angaben etwa ein Dutzend Infektionen mit dem Chikungunya-Virus bestätigt. Die Krankheit ist in der Regel nicht tödlich, führt aber zu hohem Fieber, Gliederschmerzen und Übelkeit. Der Name Chikungunya bedeutet in einer afrikanischen Sprache "der gekrümmt Gehende" - in Anlehnung an die Körperhaltung der Erkrankten. Die Krankheit wird wie Malaria von Stechmücken übertragen, bislang gibt es keine Impfung dagegen.
Der Weltgesundheitsorganisation zufolge gibt es auf der Insel neben den bereits bekannten Fällen weitere Verdachtsfälle. Die örtliche Gesundheitsbehörde versucht jetzt zu verhindern, dass sich das Virus auf benachbarte Inseln ausbreitet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)