18. Dezember 2013

US-Schule will KKK-Namen loswerden

In Deutschland wird immer wieder über Schulen oder Straßen diskutiert, die nach Größen aus der Nazi-Zeit benannt sind.

In den USA gibt es jetzt ein ähnliches Problem - allerdings nicht mit Nazis, sondern mit einem ehemaligen Ku-Klux-Klan-Führer. Der Ku-Klux-Klan war eine Vereinigung von Rassisten, die im 19. Jahrhundert vor allem im Süden der USA aktiv war. Historischen Aufzeichnungen zufolge soll Nathan B. Forrest im Amerikanischen Bürgerkrieg die Hinrichtung von hunderten schwarzen Soldaten befohlen haben. Die nach ihm benannte High School in Florida soll nächstes Jahr umbenannt werden. Eine Mehrheit der Schüler hatte in einer Abstimmung dafür gestimmt. Über den Namen der Schule gab es schon seit Jahrzehnten Unstimmigkeiten. In den Südstaaten der USA werden seit einigen Jahren immer mehr Schulen, Parks und andere Einrichtungen umbenannt, die nach umstrittenen historischen Persönlichkeiten benannt sind.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)