18. Dezember 2013

Die meisten Akademiker werden erst nach drei Jahren im Beruf Eltern

Erst die Karriere, dann die Kinder.

So ticken die meisten Hochschulabsolventen, hat das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung herausgefunden. Es untersucht in regelmäßigen Abständen die Werdegänge von Akademikern, in der konkreten Studie ging es um den Abschlussjahrgang 2001. Davon wurden sieben Prozent schon während des Studiums Eltern. Die meisten warteten, bis sie sich beruflich etabliert hatten - normalerweise rund drei Jahre. Zehn Jahre nach dem Abschluss hatten dann 60 Prozent der Akademiker Kinder. Damit liegen sie unter dem Bevölkerungsdurchschnitt. Allerdings wünschten sich einige noch später Kinder.

Laut der Studie lohnt sich übrigens ein Studium für den beruflichen Erfolg. Schon im ersten Jahr nach dem Abschluss sank die Arbeitslosigkeit von zwölf auf zwei Prozent. Und zehn Jahre danach arbeiteten fast alle Akademiker in einem anspruchsvollen Beruf.

Für die Studie wurden mehr als 4.700 Teilnehmer zehn Jahre nach ihrem Studienabschluss befragt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)