18. Dezember 2013
"Was wäre, wenn..." ist wahrscheinlich ein Lieblingssatz von Hobby-Historikern, seriöse Wissenschaftler vermissen aber dabei Belege.
Mittelalterforscherin Juliana Schiele ist anderer Meinung. Sie hat untersucht, was passiert wäre, wenn einzelne Akteure wie Papst oder Kaiser anders gehandelt hätten. Schiele sagte im Gespräch mit DRadio Wissen, diese kontrafaktische Geschichtsschreibung könne man auch sinnvoll betreiben, so dass am Ende ein wissenschaftlicher Erkenntnis-Gewinn entsteht.
Schiele sich allerdings nicht vertraut, diese Gedankenspiele in ihrer eigenen Doktorarbeit anzustellen. Denn der "Was wäre, wenn..."-Satz bleibe immer schlecht angesehen.
Im Netz kann man das ganze Interview nachhören.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)