18. Dezember 2013

KEF empfiehlt, den Rundfunkbeitrag ab 2015 um 73 Cent zu senken

Der neue Rundfunkbeitrag bringt den Öffentlich-Rechtlichen mehr Geld ein als geplant.

Deswegen empfiehlt die zuständige Finanzbedarf-Kommission KEF, den Beitrag zu senken. Das wäre das erste Mal, seit es die öffentlich-rechtlichen Sender gibt. Konkret lautet der Vorschlag: Ab 2015 sollen pro Monat nur noch 17,25 Euro statt bisher 17,98 Euro fällig werden - also 73 Cent weniger. Ob die Beitragsenkung wirklich kommt, entscheiden die Bundesländer.

Seit Anfang dieses Jahres wird die Rundfunkgebühr nicht mehr pro Gerät, sondern pro Haushalt fällig. Damit werden die Sender bis 2016 voraussichtlich mehr als eine Milliarde Euro mehr Geld einnehmen, als sie an Ausgaben eingeplant haben. Eine Hälfte davon sollte laut KEF genutzt werden, um die Beiträge zu senken. Die andere sollte zurückgelegt werden, um mögliche Mehrkosten ab 2017 aufzufangen.

Die voraussichtlichen Rundfunk-Mehreinnahmen hatten unter anderem die Diskussion neu angefacht, dass sich die Öffentlich-Rechtlichen künftig nur über Gebühren und nicht mehr über Werbung finanzieren sollten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)