18. Dezember 2013
Geldwäsche ist in Großbritannien ab 2016 kein Problem mehr - zumindest im wahrsten Sinne des Wortes.
Denn dann kommen dort neue Geldscheine in Umlauf, die auch einen versehentlichen Waschgang in der Maschine überstehen. Die Scheine bestehen nicht mehr aus Papier, sondern aus Kunststoff. Das macht sie nicht nur wasserbeständig, sondern auch resistenter gegen Dreck und Abnutzung. Die Zentralbank rechnet damit, dass die neuen Polymer-Scheine im Durchschnitt sechs Jahre halten - doppelt so lang wie bisher. Das spart Ausgaben für die Herstellung.
Das neue Geld soll in zwei Jahren schrittweise eingeführt werden - ab 2016 kommen die 5-Pfund-Noten in Umlauf, ein Jahr später die 10-Pfund-Noten und so weiter. Die Briten müssen sich dann nicht nur an neue Motive gewöhnen, sondern auch daran, dass die Scheine 15 Prozent kleiner werden - dann sind sie ähnlich so groß wie andere internationale Währungen.
Die ersten Polymer-Geldscheine wurden 1988 in Australien hergestellt. Inzwischen sind sie in mehr als 20 Ländern im Umlauf.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)