18. Dezember 2013
In vielen chinesischen Großstädten ist die Luft so voller Smog, dass man weder gut atmen noch sehen kann.
In der Stadt Chengdu im Westen Chinas gibt es jetzt eine eigene Krankenstation für Menschen, die durch Smog krank geworden sind. Die Patienten kommen vor allem mit Atemwegserkrankungen wie Husten und Halsschmerzen, aber auch mit Asthma und Herz-Kreislauf-Beschwerden. Dem Krankenhaus zufolge kommen pro Tag etwa 15 neue Patienten.
Kritiker meinen, das Krankenhaus wolle mit der Smog-Station einfach nur Werbung machen und Geld einnehmen. Die Smog-Patienten bekämen dort nämlich die gleichen Medikamente wie Erkältungspatienten. Nur müssten sie dafür mehr bezahlen. In Chengdu sei die Smog-Belastung außerdem bei weitem nicht so hoch wie in Peking oder Shanghai.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)