19. Dezember 2013
Bei der virtuellen Währung Bitcoin geht es auf und ab.
Gestern hatte es in China einen starken Einbruch gegeben. Inzwischen hat sich der Wert wieder erholt. Er liegt jetzt bei umgerechnet rund 350 Euro, das ist immerhin 40 Prozent mehr als gestern. Aber Anfang Dezember war der Wert noch deutlich höher. Die Talfahrt war durch Berichte ausgelöst worden, nach denen Chinas Zentralbank den Handel mit Bitcoins stark einschränkt. Die hatte erst vor zwei Wochen vor der Internetwährung gewarnt und den Finanzistituten des Landes den Handel damit verboten. Privatleute durften aber weiterhin mit dem digitalen Geld handeln.
Bitcoins gibt es seit 2009. Die virtuelle Währung sollte von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten unabhängig sein. Die Wechselkurse zu echten Währungen schwanken stark. China ist der weltweit größte Markt für den Bitcoin-Handel.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)