19. Dezember 2013
Jetzt gibt es sie also doch: chinesische Pressekarten für einige US-Journalisten.
Eine solche Karte ist eine wichtige Voraussetzung, um in China als Journalist arbeiten zu dürfen. In diesem Jahr hatte China die Pressekarten für zwei Dutzend US-Journalisten bisher zurückgehalten.
Jetzt hat das chinesische Außenministerium mehreren der Reporter die Akkreditierung für das nächste Jahr gegeben. Laut dem Auslandskorrespondentenclub in Peking haben alle Journalisten der Nachrichtenagentur "Bloomberg" ihre Pressekarten erhalten.
Allerdings warten noch einige Korrespondenten der "New York Times" weiter auf ihre neue Arbeitserlaubnis.
Beobachter werten die langsame Bearbeitung der Anträge als Versuch von China, ausländische Medien einzuschüchtern. Der US-amerikanische China-Kenner Gordon Chang sagte, der chinesische Präsident führe eine der schärfsten Unterdrückungskampagnen seit mehr als zwei Jahrzehnten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)