20. Dezember 2013
Unsere Rubrik "Rückspiegel" blickt heute zurück auf einen Meilenstein der Atomphysik.
Am 20. Dezember 1910, heute vor 103 Jahren, wies der Neuseeländer Ernest Rutherford nach, dass Atome einen Kern haben. Zu diesem Zeitpunkt war Rutherford schon berühmt. Er war zwei Jahre davor mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet worden, wegen seiner Forschung zu radioaktiven Strahlen.
Danach ging Rutherford an die Universität von Manchester in Großbritannien. Dort experimentierten er und seine Mitarbeiter an Heliumatomen. Sie stellten die Theorie auf, dass sich die elektrische Ladung eines Atoms punktförmig in der Mitte konzentriert, eben wie ein Kern. Diese Entdeckung sollte sich als richtig erweisen.
Rutherfords Gesicht ist in Neuseeland auf den 100-Dollar-Scheinen gedruckt. Und auch ein chemisches Element wurde nach ihm benannt: Das Rutherfordium an Position 104 im Periodensystem.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)