20. Dezember 2013
Das Essen in Krankenhäusern ist für viele ein Inbegriff für schlechtes Essen.
In Großbritannien geht das "British Medical Journal" hart mit den Krankenhaus-Küchen ins Gericht. Eine Expertin schreibt, dass drei von vier Krankenhäusern unsgesundes Essen servieren. Die Mahlzeiten seien zu fettig. Außerdem sei in einem Test in 15 von 25 Gerichten mehr Salz gewesen als in einem Big Mac. Nach dem Bericht des Fachmagazins würden noch dazu zwei Drittel der Krankenhaus-Mitarbeiter nicht guten Gewissens selbst essen, was sie ihren Patienten servieren.
Das "British Medical Journal" wirft der britischen Regierung auch vor, viel Geld mit Programmen für besseres Krankenhaus-Essen verschwendet zu haben. Die Initiativen hätten in 20 Jahren so viel gekostet wie 30 neue Krankenhaus-Küchen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)