20. Dezember 2013

Ernährungswissenschaft hat es bei Studien schwer

Im Dezember erscheinen auch in wissenschaftlichen Fachmagazin die buntesten Studie zu weihnachtlichen Themen.

Zum Beispiel versuchen dann Forscher wie jüngst im "New England Journal of Medicine" zu beweisen, wie gesund Nüsse sind - allerdings muss man davon schon ziemlich viele essen und wer keine isst, lebt auch nicht viel ungesünder. Die "Süddeutsche Zeitung" schreibt, dass genau solche Studien zeigen, wie problematisch die Ernährungswissenschaft ist.

Wer wissen will, welchen Einfluss ein Lebensmittel auf die Gesundheit hat, müsse dabei nämlich so viele weitere Faktoren berücksichtigen wie kaum eine andere Forschungsrichtung. So kämen immer wieder unerklärliche Ergebnisse zustande; zum Beispiel, dass das Herzinfarktrisiko bei regelmäßigem Pizzaverzehr sinkt. Oft würden für die Studien statt klinischer Daten auch einfach Ersatzwerte verwendet. Aus gesenkten Fettwerte würden gleich weniger Herzinfarkte - ohne, dass dieser Effekt wirklich untersucht wird.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)