20. Dezember 2013

Astronomen klären, warum Stern in den Südlichen Fischen so hell leuchtet

Der Stern Formalhaut A liegt im Sternbild Fische und gehört zu den hellsten, die bei uns am Nachthimmel zu sehen sind.

Das Weltraumteleskop Herschel könnte eine Erklärung dafür bieten. Es zeigt nämlich, dass nicht nur Formalhaut A einen Kometengürtel hat. Auch ein weiterer Stern des Systems besitzt so einen Ring aus Eis und Staub um sich herum. Astronomen vermuten, dass sich die beiden Gürtel gegenseitig stören und es deswegen mehr Kollisionen der Eis- und Gesteinsbrocken in den Ringen gibt. Nach Angaben der Astronomen wird so auch viel Eis und Staub freigesetzt - und das wiederum leuchtet dann im Licht von Stern A auf.

Übrigens hat auch unsere Sonne eine Eis- und Staubschicht, den Kuiperbelt. Er kreist um den äußersten Planeten unseres Sonnensystems, den Neptun. Der Kuiperbelt hat aber als seinen Mittelpunkt die Sonne - bei Formalhaut A ist das anders, dessen Umlaufbahn ist verbeult. Auch das könnte laut den Forschern mit dem zweiten Kometenring im Sternensystem zu tun haben.

In Mitteleuropa ist Formalhaut A im Spätsommer zu sehen. Das Sterbild Fische steht dann ziemlich tief am Äquator.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)