20. Dezember 2013

"Super-Gedenkjahr" 2014: Bildungspolitiker wollen Jugendliche für Geschichte interessieren

Das kommende Jahr wird schon als "Super-Gedenkjahr" bezeichnet.

Einige Gründe: Der Fall der Berliner Mauer ist dann 25 Jahre her, das Ende des Zweiten Weltkriegs 75 Jahre und der Beginn des Ersten Weltkriegs 100 Jahre. Deshalb soll das Bewusstsein junger Menschen in Deutschland für Geschichte und das politische System der Bundesrepublik gestärkt werden. Die Kultusministerkonferenz will sich überlegen, wie das gelingen kann. NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann sagt, Jugendliche sollten nicht nur Grundlagen in Geschichte vermittelt bekommen, sondern auch zu guten Demokraten gemacht werden.

Im Gedenkjahr soll deshalb auch außerhalb der Schule auf Geschichte aufmerksam gemacht werden. Zusammen mit der Bundeszentrale für politische Bildung haben mehrere Organisationen eine Arbeitsgruppe gebildet, zum Beispiel die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

In der Vergangenheit hatten Studien gezeigt, dass Jugendliche vor allem im Bereich der DDR-Geschichte Wissenslücken haben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)