23. Dezember 2013

Erdbebenvorhersage mit GPS in Costa Rica

Die Auswirkungen von Erdbeben könnten deutlich weniger schlimm sein, wenn Forscher die Beben besser vorhersagen könnten.

Daran arbeiten auch Experten des Georgia Instituts für Technologie. Und sie haben offenbar Erfolg gehabt. Im vergangenen Jahr hat es ein schweres Beben in Costa Rica gegeben, Stärke 7,6. Jetzt haben die Wissenschaftler alle Daten ausgewertet und sind sich sicher: Sie haben damals richtig gelegen, was die Heftigkeit und die genaue Position des Erdbebens angeht.

Möglich gemacht haben das GPS-Daten. Die Forscher haben jahrelang mit den Satellitendaten die Erde vermessen und so Verschiebungen aufgezeichnet, die dadurch entstehen, dass sich zwei Kontinentalplatten in Costa Rica treffen. So konnten sie berechnen, wann sich die Energie wieder in einem Beben freisetzt. Die Forscher hoffen, dass ihre Voraussagen helfen, in erdbebengefährdeten Gebieten den Schutz zu erhöhen, z.B. indem Häuser dort verstärkt werden.

Die Studie wurde veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Nature Geoscience".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)