23. Dezember 2013
Unter den dauerhaft gefrorenen Eisdecken in Grönland gibt es flüssiges Süßwasser.
Das haben Forscher der University of Utah in den USA entdeckt und in der Fachzeitschrift "Nature Geoscience" veröffentlicht. Die Wasserschicht befindet sich ca. 10 bis 25 Meter unter der Eisdecke. Sie hat eine Fläche von 70 000 Quadratkilometern - ungefähr so groß wie das Bundesland Bayern.
Die Wissenschaftler betonen, dass selbst im Winter das Wasser nicht gefriert, weil es durch die Eisdecke vor der Kälte isoliert ist. Die Entdeckung der Wasserschicht soll dabei helfen zu verstehen, wie schnell das arktische Eis schmilzt. Damit wollen die Forscher präziser vorhersagen, wie das Meeresniveau im Zuge des Klimawandels ansteigen wird.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)