23. Dezember 2013
Das Interesse an den Akten der DDR-Staatssicherheit geht offenbar etwas zurück.
Etwas mehr als 60.000 Anträge auf Akteneinsicht wurden in diesem Jahr bei der Stasi-Unterlagenbehörde gestellt. Das waren fast 30.000 weniger als im vergangenen Jahr. Der Leiter der Behörde, Roland Jahn, findet es trotzdem noch viel, dafür, dass die DDR seit mehr als 20 Jahren nicht mehr existiert.
Einige Antragsteller müssen teilweise zwei Jahre warten, bis sie die gewünschten Stasi-Akten lesen können. Laut Jahn liegt das daran, dass die Behörde inzwischen nur noch etwa halb so viele Mitarbeiter hat wie am Anfang. Das war von Beginn an so geplant gewesen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)