23. Dezember 2013

Gedächtnis und motorische Erregbarkeit hängen zusammen

Um herauszufinden, wie gut das Gedächtnis eines Menschen ist, kann man mit ihm einen Merktest machen.

Stattdessen kann man aber auch Messungen an der motorischen Hirnrinde machen - dem Teil des Gehirns, der für die Steuerung der Muskeln zuständig ist. Denn Forscher aus der Schweiz haben herausgefunden, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Gedächtnis und der motorischen Erregbarkeit gibt. Bei Personen mit hoher motorischer Erregbarkeit reicht schon eine leichte Stimulation der motorischen Hirnrinde aus, damit bestimmte Muskeln des Körpers anfangen zu zucken. Und diese Menschen haben offenbar auch ein besseres Arbeitsgedächtnis. Damit kann man sich Informationen kurzfristig merken, zum Beispiel eine Telefonnummer. Laut einem der Studienautoren helfen die neuen Befunde dabei, die Abläufe im Arbeitsgedächtnis besser zu verstehen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)