24. Dezember 2013
Chinas Gesundheitsbehörden untersuchen den Tod mehrerer Babys, die kurz vorher geimpft worden waren.
Wie das staatliche Fernsehen meldet, wurden Ermittler zu der Firma geschickt, die den Impfstoff hergestellt hat. Er war im Rahmen eines staatlichen Programms gegen Hepathitis B verabreicht worden. Sechs Babys starben kurze Zeit später - ob an den Folgen der Impfung, ist bisher unklar.
Die Herstellerfirma aus Shenzhen bei Hongkong wies den Verdacht auf ihrer Internetseite zurück. Der Tod von Kindern nach einer Impfung beruhe oft auf bis dahin nicht erkannten Krankheiten.
Allerdings wäre es nicht das erste Mal, dass chinesische Medizinprodukte in Verdacht geraten. Das Vertrauen der Bevölkerung in einheimische Waren ist deshalb schon länger erschüttert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)