28. Dezember 2013

Indische Zentralbank warnt vor Bitcoins - Größter Händler stoppt Aktivität

Die Internet-Währung Bitcoin muss wieder einen Dämpfer hinnehmen.

China hat den Handel schon stark eingeschränkt, jetzt gibt es auch Probleme in Indien. Die indische Zentralbank hat vor der Währung gewarnt. Es gebe keine Sicherheiten und man könne sich des Verdachts der Geldwäsche schuldig machen, wenn man mit Bitcoins handle. Der größte Bitcoin-Händler in Indien hat jetzt aufgehört, die Online-Währung auszugeben.

Vor zwei Wochen hatte auch die Europäische Bankenaufsicht vor Risiken gewarnt. Jeder, der Bitcoins nutze, sei bei Verlusten auf sich allein gestellt. Die US-Polizei FBI meint, dass die Währung auch von Kriminellen genutzt wird, um Geld global hin und her zu schieben.

Ein Programmier hatte Bitcoins vor vier Jahren erfunden. Er wollte damit eine Währung schaffen, die unabhängig von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten ist. Die maximale Geldmenge ist begrenzt. Der Wechselkurs zu echtem Geld wird täglich errechnet und kann extrem schwanken. Mittlerweile gibt es sogar Geldautomaten für Bitcoins und viele Läden, in denen man damit bezahlen kann.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)