2. Januar 2014

Pazifik-Korallen fühlen sich trotz Versauerung des Ozeans wohl

Manchen Korallen schmeckt auch Saures.

Das haben Forscher aus den USA herausgefunden. Sie haben Korallenriffe im Westpazifik untersucht, rund um den Inselstaat Palau. Das Wasser dort gilt als besonders sauer, das bringt einen niedrigen PH-Wert mit sich und weniger Kohlenstoff-Ione. Die brauchen die Korallen, um ihre Kalk-Skelette aufzubauen. Wissenschaftler waren deshalb davon ausgegangen, dass es den Korallen schadet, wenn die Meere wegen des Klimawandels saurer werden.

An den Riffen bei Palau fanden die Meeresforscher aus Massachusetts aber trotzdem dichte und vielfältige Korallen, die ihren Kalk offenbar bilden konnten oder sich irgendwie angepasst haben. Wie sie das geschafft haben, wollen die Forscher jetzt klären.

Die Studie ist in den "Geophysical Research Letters"|http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/2013GL058489/abstract] erschienen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)