2. Januar 2014
Die Körper von Männern und Frauen unterscheiden sich in mehr Punkten als viele glauben.
Forscher in den USA haben jetzt herausgefunden: Bei Frauen wirkt sich offenbar Bluthochdruck viel heftiger aus als bei Männern. Zu hoher Druck in den Arterien richtet der Studie zufolge bei Frauen 30 bis 40 Prozent mehr Schaden in den Gefäßen an als bei Männern. Dabei spielen auch Hormone eine viel größere Rolle als bei Männern.
Die Mediziner der Wake Forrest Universität in North Carolina glauben deshalb, dass Bluthochdruck bei Frauen viel früher und auch aggressiver behandelt werden sollte als das bisher gemacht wird. Im Moment unterscheiden sich die Behandlungsmethoden bei Männern und Frauen nicht. Während in den USA aber bei Männern in den vergangenen Jahren die Todesraten als Folge von Bluthochdruck gesunken sind, sind sie bei Frauen gleichbleibend hoch.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)