2. Januar 2014
Ein Weihnachtstruthahn hat die ägyptischen Behörden in Unruhe versetzt.
Weil die Erwähnung der Mahlzeit in einem Werbevideo angeblich eine versteckte Terrorbotschaft gewesen sein soll, ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft in Kairo - und zwar gegen Vodafone-Ägypten, das mit dem Clip geworben hat.
Aber der Reihe nach: Ein umstrittener Blogger hatte in einer TV-Show verbreitet, dass das Gespräch der Figuren in dem Videoclip über den Truthahn eine codierte Botschaft an die verbotene Muslimbruderschaft sei. Sie habe dazu aufgerufen, am koptischen Weihnachtstag, dem 7. Januar, Anschläge auf christliche Kirchen zu verüben.
Vodafone-Ägypten ist entsetzt und spricht von schierer Einbildung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)