3. Januar 2014
Zum Jahreswechsel hatten Hacker Daten von 4,6 Millionen Snapchat-Nutzern ins Netz gestellt - jetzt gibt es Streit zwischen den Machern des Apps und einer Sicherheitsfirma.
"Gibson Security" wirft Snapchat vor, den Foto-Dienst schon vor Monaten über die Sicherheitslücke informiert zu haben, die von den Hackern angegriffen wurde. Über Weihnachten hatte die Sicherheitsfirma dann eine Anleitung veröffentlicht, wie Daten über die Lücke abgegriffen werden können. Snapchat kritisiert daher, dass Gibson es den Angreifern leicht gemacht habe, die Schwachstelle im System auszunutzen. Der Foto-Dienst will aber jetzt reagieren und die Sicherheit verbessern. Nutzer sollen die problematische Funktion dann abschalten können.
Über Snapchat lassen sich Fotos und Videos per Smartphone an Freunde schicken. Das Besondere: Alles Versendete ist für den Empfänger nur vorübergehend sichtbar und wird nach höchstens zehn Sekunden automatisch gelöscht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)