3. Januar 2014

Nach "Akademik Schokalskij"-Rettung: "Schneedrache" sitzt selbst im Eis fest

In der Antarktis steckt nicht mehr nur das russische Forschungsschiff "Akademik Schokalskij" fest - jetzt haben sich auch ihre chinesischen Retter im Eis festgefahren.

Die Crew des Eisbrechers mit Namen "Xue Long", übersetzt "Schneedrache", hat sich bei der Seesicherheitsbehörde gemeldet, weil sie möglicherweise nicht mehr aus eigener Kraft weiterfahren kann. Gestern hatte die "Schneedrache" noch einen Hubschrauber geschickt, mit dem die Passagiere des russischen Forschungsschiffs "Akademik Schokalskij" abgeholt wurden. Gebracht wurden sie an Bord des australischen Eisbrechers "Aurora Australis". Der muss jetzt vorsichtshalber abwarten, ob sich die "Schneedrache" befreien kann.

Australische Medien schätzen, dass die Rettungsaktionen in der Nähe des Südpols schon mehrere Millionen Dollar gekostet haben. Das dürfte jetzt noch etwas teurer werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)