3. Januar 2014
Manchmal muss man einfach die Rechtslage ändern.
Wegen eines Einzelfalls hat der US-Bundesstaat Kalifornien ein neues Gesetz beschlossen und in Kraft gesetzt. Konkret geht es um den illegal in den USA lebenden Mexikaner Sergio Garcia. Er war als Teenager mit seinem Vater eingewandert. Später hatte er versucht, ein Visum und die US-Staatsbürgerschaft zu bekommen - ohne Erfolg. Das hielt den mittlerweile 36-Jährigen allerdings nicht davon ab, Jura zu studieren. Mittlerweile hat er auch die Zulassungsprüfung zum Anwalt in Kalifornien bestanden.
Die kalifornischen Behörden wollten Garcia die Zulassung gerne gewähren, wurden aber von der Regierung in Washington davon abgehalten. Die meinte, ein illegaler Einwanderer könne wegen der geltenden Bundesgesetze keine Anwaltslizenz bekommen.
Das Oberste Gericht von Kalifornien hat nun auf der Grundlage des neuen Gesetzes entschieden, dass Sergio Garcia dort ab sofort als Anwalt arbeiten darf.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)