3. Januar 2014

Schumacher-Berichterstattung: ARD-aktuell-Chefredakteur nimmt Stellung

Der Gesundheitszustand von Michael Schumacher ist im Moment überall das Top-Thema.

Auch, wenn er seit Tagen mehr oder weniger unverändert ist. Das führt zu hitzigen Diskussionen. Vor allem dann, wenn Michael Schumacher der Aufmacher einer renommierten Nachrichtensendung wie der ARD-Tagesschau ist und damit vermeintlich wichtiger als ein Anschlag mit Toten im russischen Wolgograd.

Gestern Abend hat die Tagesschau zum ersten Mal seit fünf Tagen in ihrer Hauptausgabe um 20 Uhr nicht über den Zustand von Michael Schumacher berichtet. [In einem Blogeintrag|http://blog.tagesschau.de/2014/01/02/michael-schumacher-in-der-tagesschau/ ] nimmt Kai Gniffke, Erster Chefredakteur von ARD-aktuell, Stellung zu der Diskussion: Gniffke argumentiert, Michael Schumacher gehöre in die Kategorie populärer Persönlichkeiten, die eine umfangreiche Berichterstattung rechtfertige - das sage ihm sein journalistischer Kompass. Die Präsenz der Reporter vor Ort hält er unbedingt für nötig, aber dabei komme es natürlich auf das "Wie" an.

Abschließend verspricht Gniffke allerdings, dass die Tagesschau das Thema erst dann wieder aufgreifen wird, wenn es neue Informationen gibt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)