6. Januar 2014

Warum Frösche bei Minusgraden nicht erfrieren

Wenn Tiere lange bei Minusgraden überleben können, hilft ihnen dabei entweder eine Fellschicht oder eine Fettschicht.

Frösche haben keins von beiden - und überleben trotzdem. Ein Doktorand aus Alaska wollte herausfinden, wie sie das machen und untersuchte den Waldfrosch. Der hält sehr lange Temperaturen bis zu minus 18 Grad aus.

Der Doktorand stellte fest: Die Frösche durchlaufen vor der Wintersaison einen Zeitraum, in dem sie 10 bis 15 Mal einfrieren - also ihre Temperatur ganz runterfahren - und wieder auftauen. Jedes Mal wird im Gewebe Glukose produziert, der Blutzucker steigt also. Und das schützt vor dem Erfrieren. Dadurch, dass die Frösche vor dem Winter das Einfrieren so oft üben, wird so viel Glukose produziert, dass sie selbst extrem lange und kalte Winter überleben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)