6. Januar 2014
Im Winter nach Spanien, Südfrankreich, Griechenland oder Nordwestafrika - das war für Zugvögel bislang eigentlich erste Wahl.
Mit immer milderen Temperaturen in den Wintermonaten scheint sich das aber zu ändern. Das haben die Vogelexperten vom Naturschutzbund BUND festgestellt. Vor allem Kraniche und Stare scheinen lieber erst mal zu testen, wie das Wetter wird, bevor sie den langen Flug nach Süden antreten. Sinken die Temperaturen nicht zu sehr, bleiben sie auch über den Winter bei uns. So lange kein Bodenfrost auftritt und noch Insekten unterwegs sind, gibt es auch genug Nahrung für sie. Sollte es dann doch kälter werden, weichen sie doch noch aus.
Schwalbe, Mauersegler und Kuckuck scheinen vom Winterquartier in Nordeuropa noch nicht überzeugt zu sein. Sie bevorzugen noch den warmen Süden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)