6. Januar 2014

BUND kritisiert Hormone in der Schweinehaltung

Damit es die Bauern leichter haben, werden in der Schweinehaltung in Deutschland oft Hormone eingesetzt.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die der Naturschutzbund BUND in Auftrag gegeben hat. Sie wird morgen vorgestellt, der Norddeutsche Rundfunk hat die Informationen aber schon. Laut der Studie bekommen die Schweine Hormone, damit sie öfter und vor allem gleichzeitig Nachwuchs bekommen. Wenn Ferkel gleichzeitig geboren werden, lassen sie sich als Gruppe besser ernähren und verkaufen.

Der BUND kritisiert, dass die Hormone die Gesundheit der Schweine belasten und möglicherweise auch die Umwelt.

In Deutschland sind Hormonpräparate in der Schweinehaltung erlaubt. Laut BUND gibt es aber zu wenige Studien dazu.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)