6. Januar 2014

Syrien will Russisch-Unterricht einführen

Im Syrien-Konflikt kann das Assad-Regime noch auf Russland zählen. Von dort kommt bei vielen Streitfragen Unterstützung.

Jetzt hat das syrische Bildungsministerium angekündigt, dass in Schulen in Zukunft auch Russisch als Fremdsprache gelehrt wird. Bisher werden Englisch und Französisch unterrichtet. Französisch hat Tradition, weil Syrien zwischen den beiden Weltkriegen von Frankreich regiert wurde.

Dass jetzt auch Russisch unterrichtet wird, könnte mit der politischen Situation zu tun haben. Allerdings leben auch viele russischsprachige Menschen in Syrien. Viele Militärangehörige wurden in der ehemaligen Sowjetunion ausgebildet und haben russische Frauen geheiratet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)